Neben der als einfach unangenehmen und belastend empfundenen Schlafstörungen, die sich dadurch zeigen, dass man schlecht einschlafen kann, das Durchschlafen schwerfällt, man nachts immer wieder aufwacht, können auch weiterreichende gesundheitlich Probleme die Folge sein.

Anhaltende Schlafprobleme können

  • Magen-Darm-Erkrankungen begünstigen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen
  • Bluthochdruck zur Folge haben
  • Herzinfarkt auslösen
  • Schlaganfall Risiko erhöhen
  • zu einem 2-fach erhöhten Risiko für Depressionen führen und zu einem geschwächten Immunsystem führen, das sich so auswirkt:
  • Herunterregulation der spezifischen, erworbenen Abwehr, beispielsweise die Beeinträchtigung der T-Zell-Funktion
  • Hochregulation der angeborenen, unspezifischen Abwehr mit einem Anstieg zellulärer Inflammationsmarker (z. B. CRP)
  • Reduktion antiviraler Parameter
  • Abschwächung des nächtlichen Anstiegs der natürlichen Killerzellen (NK-Zell-Aktivität)

Neuere Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass Schlaf vor allem für die Reorganisation und Entgiftung unseres Gehirns von großer Bedeutung ist.